Wenn du mir schon länger folgst und meine intensive Krafttraining- und Fitness-Zeit verfolgt hast, weißt du, dass sich auch mein Konsum von Supplements mit der Zeit verändert hat. Ich möchte in dem heutigen Blogpost meine Erfahrungen zusammenfassen und teilen.

Im Laufe der letzten knapp 7 Jahre hat sich meine Meinung zu Supplements sehr verändert. Von einer totalen Befürworterin bin ich mittlerweile zu einer Kritikern geworden. Wie in vielen Bereichen des Lebens, kommt es halt nun mal einfach darauf an. Zu der Zeit, als ich 6 mal die Woche intensiv trainieren war und mein klares Ziel der Muskel- und Kraftaufbau war, haben mir Supplements sehr gut getan. Mein Körper hat aufgrund der intensiven Belastungen und der geringen Trainingspausen einfach mehr (von allem) benötigt, als er es jetzt tut. Damals standen Proteinpulver, BCAAs, Kreatin und Pro-Workout-Booster normal am ‚Speiseplan‘.

Aktuell mache ich moderates Training. Nach Zeit, Lust, Laune und Energie (Arbeiten und Studieren kann einem da schon mal dazwischen pfuschen) mache ich 1-4 mal wöchentlich Sport. Nachdem ich auf eine ausgewogene Ernährung (Kohlenhydrate, pflanzliches und tierisches Protein, gesunde Fette) setze und in erster Linie darauf höre, welche ‚Zeichen‘ mir mein Körper sendet, sind die einzigen Supplements, die ich ab und an konsumiere, Proteinpulver (vor allem dann, wenn das Training sehr intensiv und die Ernährung sehr gering an Proteinen ist) und Mikronährstoff-Präparate aus der Apotheke.

Ich denke, dass die Erwartungshaltung, die Konsumenten und Konsumentinnen aufgrund der Werbung und Produktversprechen von Proteinfirmen haben, eine verzerrte ist. Supplements sollten nicht als Wundermittel oder Geheimwaffe, sondern als Unterstützung und zusätzliche Balance-Steigerung zur normalen Ernährung und ‚echten‘ Lebensmitteln sein. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt und keine besonderen Bedürfnisse aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen hat, wird auf lange Frist auch ohne Supplements die Trainingserfolge und Fitness beibehalten und gesund bleiben können. 🙂

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