Nachdem ich sehr oft die Frage gestellt bekomme, wie ich denn zu Fitness gekommen bin und was mich dazu bewegt hat, mich im Fitnesscenter anzumelden, werde ich euch hier ein wenig darüber erzählen.

Es war September 2013. Ich wollte einfach mehr Sport machen, da ich immer schon aktiv war und mir Joggen und der Sportunterricht an der Schule nicht mehr genug waren. In der Vergangenheit habe ich Fußball und Tennis gespielt, jedoch war ich von den Sportarten ziemlich schnell gelangweilt, weshalb ich sie nie länger als 2 Jahre durchgezogen habe.

Meine Ernährung gestaltete sich ziemlich „normal“ und mein Stoffwechsel funktionierte super. Die wöchentliche Pizza und das Schnitzel bei Oma waren normal für mich, jedoch habe ich nicht ausschließlich Fastfood oder ungesunde Lebensmittel gegessen, auch eine Menge Obst und Gemüse standen am Speiseplan. Bevor ich mit dem Training begonnen habe, wog ich 57 kg auf 168 cm. – Zum Vergleich: Heute sind es ungefähr 63 und während meiner Krafttraining-Phase waren es noch +/- 75 kg.

Nun gut – und warum Krafttraining? Ich muss euch enttäuschen, denn ich habe keine besonders spannende ich-muss-mein-Leben-ändern-Story für euch. Dass ich zum Krafttraining gekommen bin, war reiner Zufall. Ich habe mit meiner Mitgliedschaft im Fitnessstudio erst nach und nach mein Training von Cardio, Bodyweight und Co. in Richtung schweres Training mit Gewichten abgeändert und bin immer mehr auf den Geschmack gekommen. Mittlerweile bin ich lustigerweise schon längst wieder am Rückweg.

Fitness bedeutet für mich nicht, mein Ego durch Muskeln aufzupolieren, Sport gehört in meinem Leben ganz einfach dazu und in den einzelnen Abschnitten meines Lebens spielen unterschiedliche Sportarten die jeweilige Hauptrolle. Lange war es das Krafttraining – aktuell genieße ich die Abwechslung und die kürzeren Trainingseinheiten. Durch das Krafttraining habe ich bereits so viel über mich und meine Grenzen gelernt, mal sehen, welche Sportarten die Zukunft für mich noch so bereit hält.

Was sich allerdings nie ändern wird, ist meine Meinung, dass die stärkste Motivation jene ist, die von mir selbst kommt und genau diese intrinsische Motivation treibt mich Tag für Tag an.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.